Vielversprechender Start mit 3-G-Regel

spielplatzMit viel Elan ist die Realschule Odenthal ins neue Schuljahr gestartet. Obwohl einzelne Fachräume vom Hochwasser betroffen waren, ist kein nennenswerter Schaden zurückgeblieben, so dass es sofort losgehen konnte. Die wichtigste Neuerung: Das Schulleben funktioniert nun auch nach dem 3G-Prinzip. Es dürfen nur Schüler, Lehrer und Eltern ins Gebäude, die entweder von Corona genesen, negativ getestet oder zweimal gegen Covid geimpft sind. Dies ist eine enorme Erleichterung für alle, die bereits die notwendigen Impfungen haben, weil die obligatorische Testung jetzt wegfällt.

Auch auf Elternabenden muss die neue Regel befolgt werden. Schüler, die noch nicht immunisiert sind, müssen nun montags, mittwochs und freitags getestet werden. Diese einheitliche Regel in NRW mit nun drei Tests pro Woche hat viele Vorteile:

  • Wenn der Schüler in seiner Freizeit eine Veranstaltung besucht, reicht es aus, den Schülerausweis vorzulegen. Er attestiert offiziell, dass der Jugendliche negativ ist. Sollte dies im Ausnahmefall nicht gelten, stellt die Schule weiterhin entsprechende Bescheinigungen aus.
  • Die Quarantäne von Schülerinnen und Schülern ist ab sofort auf die nachweislich infizierte Person zu beschränken. Die Quarantäne von einzelnen Kontaktpersonen oder ganzen Kurs- oder Klassenverbänden wird nur noch in ganz besonderen und sehr eng definierten Ausnahmefällen erfolgen. Alle Maßnahmen werden weiterhin ausschließlich vom Gesundheitsamt veranlasst.

GUTE PERSONALDECKUNG

Sonst geht alles seinen Gang! Für den Unterricht stehen erfreulicherweise mehr Lehrer als im letzten Schuljahr zur Verfügung. Der Grund: Die Lehrer aus den Risikogruppen sind geimpft und nun wieder einsatzbereit. Junge Väter haben sich zwar vorrübergehend in Elternzeit verabschiedet, werden jedoch kurzfristig vertreten. Somit konnte die Schule ein breites Förderprogramm aufstellen, von dem auch leistungsstarke Kinder profitieren.

Auf dem Schulhof toben nun rund sechzig neue Fünftklässler mit und sammeln ihre ersten Erfahrungen mit der langen Mittagspause und der Mensa. Auf dem Außengelände herrscht keine Maskenpflicht mehr, sodass dort durchgeatmet werden kann. Tolle Unterstützung in den Pausen kommt von den Schulsozialarbeitern Herr Kroner und unserer Praktikantin Frau Bernards. Die Sonderpädagogin Frau Halenta kümmert sich ab sofort zusammen mit Frau Frey um die Inklusion von 30 Förderkindern in unsere Schule.

RÜCKKEHR ZUM REGULÄREN GANZTAG

Noch ein Stück Normalität:  Der offene Beginn des Unterrichts um 8.00 Uhr wurde wiedereingeführt, sodass die Klassen nun wieder entschleunigt in den Tag starten können. Die Schüler können sich auf ein besonders großes Differenzierungsprogramm freuen. Neben einer Theater-AG, einer Sambagruppe und einer Schülerzeitung hat sich die Schulleitung viele Angebote ausgedacht. Zusätzlich können die Neuntklässler nun Spanischunterricht wählen oder sich zum Sporthelfer oder Streitschlichter ausbilden lassen.

NEUE IPADS FÜR SCHÜLER

Ab Mitte September erwartet die Schüler in den Türmen der Realschule weitere mobile Ladestationen mit je 16 IPad. Der Empfang des W-Lan in den Klassenräumen konnte wieder verbessert werden. Da auch die Lehrer ihre digitalen Fortbildungen abgeschlossen haben, kann jedes Kind an digitalen Unterrichtsmodulen partizipieren und so nebenbei seine Medienkompetenz verbessern. Aus dem Anlass der Bundestagswahl nehmen unsere Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 am Projekt „Juniorparlament“ teil, wo sie ihre demokratische Rechte schon mal üben können. Nach diesem vielversprechenden Start ins neue Schuljahr hoffen alle, dass die Corona Pandemie keine Pläne mehr durchkreuzen wird.

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